Große Mängel bei LinkedIn, XING, Facebook und Co

Soziale Netzwerke

Facebook, XING und studiVZ sind groß im Kommen. Doch wie sicher sind Ihre Daten in den sozialen Netzwerken? Stiftung Warentest hat in der April-Ausgabe der Zeitschrift „test“ zehn soziale Netzwerke unter die Lupe genommen. Dabei weißen alle getesteten Netzwerke Mängel beim Datenschutz und bei der Datensicherheit auf – bei acht von zehn sind es „deutliche“ oder „erhebliche“ Mängel. Erstmals setzen die Tester auch Hacker ein. Schlechte Noten gab es auch für die Business-Netzwerke XING und LinkedIn.

Über 80 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland sind in sozialen Netzwerken angemeldet. Sie tauschen Bilder, vernetzen sich mit Freunden und teilen der Welt per Statusmitteilung mit was sie gerade tun oder denken. Einige tummeln sich fünf bis sieben Stunden täglich in den verschiedenen Social Networks. Nur die wenigsten sind sich über die Konsequenzen ihres mitunter virtuellen Tabledance bewusst. Umso wichtiger ist dann, dass die Anbieter dieser Plattformen alles daran setzen, um den Datenschutz und die Datensicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten. Doch die Realität, das zeigt der aktuelle Test, sieht leider anders aus.

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10 Tipps: Wie Sie Ihr Unternehmen im Internet richtig präsentieren

Richtig Präsentieren

Fachkräftemangel in Deutschland wird auch durch Krise nicht gestoppt. Viele Unternehmen suchen und gewinnen begehrte Experten zunehmend über soziale Netzwerke im Internet.

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise und hoher Arbeitslosenquote kämpft die deutsche Wirtschaft seit Jahren mit dem Problem des Fachkräftemangels. Im Juli gaben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) bekannt, dass mehr als 60.000 Fachkräfte im sogenannten MINT-Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fehlen. Eine Studie der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation Anfang des Jahres macht zudem deutlich: Traditionelle Bewerberkampagnen der Unternehmen bringen schon lange nicht mehr den gewünschten Erfolg. Gefragt sind neue Wege, und die führen stärker denn je ins Internet. Online-Stellenbörsen gehören dabei längst zum Standard-Repertoire des Online-Recruitings. Immer mehr Unternehmen wissen, wo sie die passenden Fachkräfte im Internet finden, und veröffentlichen ihre offenen Stellen mittlerweile per Twitter-Meldung und nutzen Online-Businessnetzwerke sowohl zur eigenen Unternehmenspräsentation als auch zur gezielten Ansprache passender Fachkräfte.

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PR-GAU statts Enterprise 2.0

Wie ZDNet.de berichtet, hat die Fluggesellschaft Virgin Atlantic 13 ihrer Flugbegleiter entlassen. Grund ist ein Fehlverhalten auf der Social Networking Plattform Facebook. Darin hatten sie die Sicherheitsstandards des Unternehmens kritisiert und über Fluggäste hergezogen. Die Fluggesellschaft präsentiert sich bei Facebook…

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Erfolgreiche Netzwerkarbeit – so geht’s

Wissenschaftler untersuchten die Arbeit der sächsischen Automobilzulieferinitiative (AMZ), um herausfinden zu wollen, wie Netze funktionieren und wann eine Netzwerk wirklich ein Netzwerk ist. Der Begriff an sich wurde in letzten Jahren weit überstrapaziert. Prof. Dr. Egon Müller und Dr. Ralph Riedel vom Institut für Betriebswissenschaften und Fabriksysteme der TU Chemnitz sind der Sache mal nachgegangen. Mehr als drei Jahre analysierten sie den AMZ Sachsen.

„Netzwerke sind umso erfolgreicher, je innovativer ihr Gegenstand ist, je zielkunden- und ergebnisorientierter sie arbeiten“, lautete das Fazit von Prof. Müller.

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LinkedIn gibt professionelle Networking-Tipps

Ein interessantes Umfrageergebnis einer Studie vom XING-Konkurenten LinkedIn zeigt, dass die Deutsche das Internet als effizientesten Weg für die Pflege von Geschäftskontakten gesehen wird.

Des Weiteren empfiehlt LinkedIn folgende Tipps im Umgang mit Social Networks und für professionelles Business-Networking im Web:

Dos

  • Nutzen sie ein Online-Netzwerk mit klarem Business-Fokus, um sicher zu stellen, dass geschäftliche nicht mit privaten Kontakten vermischt werden.
  • Gehen sie private Social Network Verbindungen nur ein, wenn sie auch außerhalb der Geschäftswelt mit den entsprechenden Personen in Kontakt stehen.
  • Überlegen sie genau, was Sie online veröffentlichen, da dies Einfluss auf die Wahrnehmung ihrer eigenen Person auch außerhalb des Internets haben kann und möglicherweise negative Folgen für sie nach sich zieht – überprüfen sie daher regelmäßig ihre Online-Profile auf ein professionelles Erscheinungsbild.
  • Achten sie darauf, alle verfügbaren Sicherheitseinstellungen der genutzten Social Networks zu verwenden. Auf diese Weise stellen sie sicher, dass ihre persönlichen Informationen nur vertrauenswürdigen Kontakten zugänglich sind.
  • Scheuen sie sich nicht, Kontaktanfragen von Personen, die nicht aus ihrem beruflichen oder privaten Umfeld stammen, auch abzulehnen.

Don’ts

  • Veröffentlichen sie keine geschmacklosen oder gar illegalen Inhalte in ihrem Social Network Profil.
  • Machen sie keine falschen Angaben oder erstellen Sie unechte Profile. Bei vielen Social Networks kann jeder Nutzer ihr Profil samt frei gegebenen Informationen einsehen und verifizieren.
  • Führen sie ihre geschäftliche Kommunikation in Online-Netzwerken nicht öffentlich und für jedermann frei zugänglich z.B. auf Pinnwänden, in Foren oder Gästebüchern.
  • Veröffentlichen sie keine privaten Informationen wie Adresse, Geburtstag oder Telefonnummer, die für jedermann frei zugänglich sind.
  • Akzeptieren sie nicht jede Online-Kontaktanfrage. Überlegen sie genau, wen sie in Ihren engeren Kontaktkreis aufnehmen. Beachten sie, dass die Qualität ihres Netzwerks wichtiger ist als die Größe.
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