StudiVZ weist Vorwürfe zurück

StudiVZ weist die Vorwürfe bezüglich der Klage gegen die Holtzbrinck Community als haltlos zurück und reagiert mit einer Festellungsklage beim Landgericht Stuttgart. In einer aktuellen Pressemitteilung nimmt Marcus Ricke, CEO von studiVZ Ltd., Stellung zur US-Klage:

„Nachdem es Facebook trotz aufwändiger Bemühungen bisher nicht gelungen ist, in Deutschland Fuß zu fassen, versucht man jetzt offenkundig, den Erfolg von studiVZ gerichtlich zu behindern.“

„Es gibt weltweit zahlreiche soziale Netzwerke. Facebook war nicht das erste und ist beileibe nicht das Einzige. Mit dem Versuch, studiVZ durch die Durchführung eines Prozesses ohne Erfolgsaussichten vor einem amerikanischen Gericht zu schädigen, erhebt Facebook im Prinzip den Anspruch auf ein weltweites Monopol bei sozialen Netzwerken. Dies ist vermessen und wird sich schnell entlarven. Wir sehen der Sache gelassen entgegen.“

Martin Weigert (netzwertig.com) geht sogar davon aus, dass es studiVZ in einem Jahr nicht mehr geben könnte:

Zugegeben, es ist eine gewagte These, aber die Chancen, dass studiVZ in einem Jahr noch als eigenständiges soziales Netzwerk existiert, sind gering. Da Facebook studiVZ öffentlich als Ursache für seinen Misserfolg in Deutschland ausgemacht hat, braucht es sich nicht mehr verstecken. Facebook wird alles tun, um seinen Nachahmer aus dem Weg zu räumen – was in diesem Fall eine Übernahme bedeutet.

Bisher ist studiVZ auch noch keine Klageschrift zugestellt worden. Mit der Feststellungsklage will man über deutsche Gerichte feststellen lassen, dass die Vorwürfe von Facebook nicht zutreffend sind.

Es bleibt also spannend.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. […] Die Amerikaner werfen dem deutschen Social Network vor, Facebook kopiert zu haben – die Ähnlichkeiten zwischen beiden Seiten seien frapierend. Hier haben die Amerikaner absolut Recht, studiVZ ist im Endeffekt nichts anderes als ein Facebook-Klon. Allerdings stell ich mir die Frage, weshalb die erst jetzt auf die Idee kommen, zu klagen? Vermutlich liegt es einfach nur darn, dass Facebook in Deutschland nicht ankommt (obwohl ich es selbst viel besser finde). Übrigens hat studivz die Vorwürfe bereits zurückgewiesen. […]

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