Interview mit Saxophonisten Ragnar Schnitzler

Er zählt zu den renommiertesten Saxophonlehrern in Deutschland. Seine Schüler studieren heute bei den größten internationalen Saxophonisten in Köln, Amsterdam und Wien.

Ragnar SchnitzlerSchon im Alter von sieben Jahren begann Ragnar Schnitzler seine musikalische Ausbildung, obwohl ihm damals kein großes musikalisches Talent zugesprochen wurde. Dennoch ließ er sich nicht beirren, zeigte seinen Lehrern was in ihm steckt und gewann schon in der ehemaligen DDR zahlreiche Wettbewerbe und Preise. Heute blickt er auf eine einzigartige Karriere zurück.

Nach der Absolvierung der Wehrpflicht stand für ihn fest, dass er Profimusiker werden möchte. Seit seinem Studium hilft er an vielen renommierten Orchesterhäusern aus. Dazu gehören unter anderem die Sächsische Staatsoper Dresden, die Dresdner Philharmonie und das MDR-Sinfonieorchester. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der Kreismusikschule Dreiländereck und unterrichtet die Fachbereiche Klarinette und Saxophon.

Ragnar Schnitzler gründete das erste klassische Saxophonorchester in Sachsen sowie die erfolgreichen Saxophonquartette „Lusatia“ und Saxardito. Außerdem ist er Arrangeur und Saxophonist des Tangoensembles „Melange“ in der Oberlausitz.

Schnitzler arbeitet mit den bekanntesten klassischen Saxophonisten in Europa zusammen. Hierzu gehören Professor Daniel Gauthier und Johannes Ernst aus Deutschland, Arno Bornkamp aus den Niederlanden sowie Professor Lars Mlekusch aus Österreich.

In dem folgenden Podcast spricht er über seine Arbeit, seine Ambitionen, zerschlägt Mythen und gibt Tipps, was beim Saxophonkauf zu beachten ist.

Ich wünsche gute Unterhaltung!

Podcasting mit Steffen Klaus

Folge 37 – Podcasting mit Steffen Klaus

Thema: Interview mit Saxophonisten Ragnar Schnitzler
Länge: 46:23 Minuten
Musik: rough sax – I heard It before – (12:20)
rough sax – Around The Corner (31:35)
rough sax – Lover’s Lane (43:55)

Foto: © Steffen Klaus

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare
    1. Hallo Maria!
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, das Saxophon ist ein wunderbares Instrument. Den Traum vom Saxophonspielen verfolge ich schon seit meiner Jugendzeit. Mit 12 oder 13 Jahren kaufte ich mir die ersten CDs mit dem Titel “Sax for Lovers”. Anfang 2007 hatte ich einmal die Möglichkeit ein Sax anzuspielen und zu meiner eigenen Überraschung, kam auch ein Ton heraus. Seitdem hat mich der Gedanke für dieses Instrument nicht mehr losgelassen. Wenn du dich für dieses Instrument entscheidest, rate ich dir auf jeden Fall es mit einem Saxophonlehrer zu beginnen. Damit vermeidest du typische Anfängerfehler, die später nur schwer wieder abtrainiert werden können. Ich habe das große Glück es von Ragnar Schnitzler beigebracht zu bekommen.

      @Saxophonfreund: Wir hatten ein schönes klassisches Stück herausgesucht, beidem Ragnar Schnitzler mit seinem Sax vom Hochschulsinfonieorchester begleitet wird. Allerdings waren wir uns nicht sicher ob wir bei der Veröffentlichung gegen das Urheberrecht verstoßen oder ob es der GEMA unterliegt. Deshalb habe ich auf die GEMA-freien Jazzstücke zurückgreifen müssen.

  1. Das Interview ist sehr schön mit Herrn Schnitzler, aber es fehlt mir ein wenigstens klassisches Saxophonmusikstück in dem Interview, da Herr Schnitzler doch eher ein Vertreter der Klassik ist und nicht des Jazz.

  2. Ja, ich kann nur jedem raten, der Saxophon erlernen will, der sollte es tun, zumindest ausprobieren. Aber möglichst mit richtiger Anleitung, weil sich wirklich schnell Fehler einschleichen können.
    Ich finde die Musik zum Interview auch nicht so passend und umwerfend, aber es ging aus urheberrechtlichen Gründen nicht anders. Ansonsten freue ich mich sehr, das unser Interview Anregungen gibt…. LG R.Schnitzler

  3. Warum nicht? Ich habe 9 Jahre klassische Klavierausbildung hinter mir. Saxophon ist ein sehr interessantes Instrument. Hab mich mal am Tenorhorn meines Vaters versucht, aber keinen Ton herausbekommen. Würde mich schon mal interessieren, wie das die Profis machen 😉

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