FDP überzeugt mit Wirtschaftskompetenz

Die deutschen Entscheidungsträger setzen in Wirtschaftsfragen auf die FDP. Das ergab eine aktuelle Umfrage des weltweit größten Online Business-Netzwerks LinkedIn.

Von den über 400 Teilnehmern der Umfrage, trauen 45 Prozent den Liberalen in wirtschaftlichen Fragen am Meisten zu. Danach folgen mit 32 Prozent CDU/CSU sowie die SPD mit elf Prozent. Abgeschlagen landen Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke mit sechs und drei Prozent auf den beiden letzten Plätzen.

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Auffällig war, dass Marketingfachleute mit 67 Prozent eher die CDU/CSU favorisieren und nur 17 Prozent die FDP. 60 Prozent der Fach- und Führungskräfte bauen dagegen auf die Liberalen. Den Christdemokraten trauen sie dagegen weniger zu (20 Prozent). Bündnis 90/Die Grünen überzeugen mit ihrer Wirtschaftskompetenz vor allem bei den Wissenschaftlern (31 Prozent).

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Zu dem Umfrage-Ergebnis habe ich den FDP-Landtagskandidat Sven Herbst befragt. Er ist seit 2007 Erster stellv. Landesvorsitzender der sächsischen Jungliberalen:

„Das mag daran liegen, dass die FDP sich in der Opposition stets für die Belange der kleinen- und mittelständischen Unternehmen einsetzt und die FDP ihr den Wählern abgegebenes Versprechen hält. Das wird auch im Falle einer Regierungsverantwortung so bestehen bleiben. Die Fach- und Führungskräfte haben seit langem erkannt, dass die FDP die Partei der Mitte ist. Dies beweist allein die Mitgliederstruktur. Diese spiegelt die Gesellschaft wieder. Vom Angestellten bis zum Akademiker sind sämtliche Berufsgruppen in der Partei aktiv vertreten, bringen sich und ihre Ideen und vorallem ein komplett ehrenamtliches Engagement ein. Durch diesen breiten Mix entsteht Wirtschaftskompetenz – weil alle Bevölkerungsgruppen ihre Meinungen, Probleme und Wünsche einbringen. Wirtschaftskompetenz entsteht nicht am Schreibtisch, sie entsteht durch den Dialog mit allen“, erklärte Sven Herbst auf Nachfrage von suXess24.

In der aktuellen Wirtschaftskrise spielt die Kompetenz in Wirtschaftsfragen eine zentrale Rolle im Bundestagswahlkampf 2009. Wer sich hier frühzeitig profiliert, hat bei der Wahl im September die besseren Karten. Gerade in der Gunst der jungen LinkedIn Mitglieder zwischen 18-24 und 25-34 Jahren liegt die FDP vorne (50 und 53 Prozent). Die älteren Umfrage-Teilnehmer ab 55 Jahren sind in dieser Frage hingegen noch unentschlossen: Jeweils 29 Prozent von ihnen gaben ihre Stimme der FDP, der SPD und der CDU/CSU.

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Hinweis: Die Umfrage wurde auf LinkedIn vom 20. bis zum 28. April 2009 durchgeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen 420 deutschsprachige LinkedIn Mitglieder teil. Die Frage lautete: „Wer hat hinsichtlich der Bundestagswahl 2009 die größte Wirtschaftskompetenz?“ Die Antwortmöglichkeiten lauteten „SPD“, „CDU/CSU“, „FDP“, „Bündnis 90/Die Grünen“, „Die Linke“

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Kann ich voll unterschreiben, auch für mich hat die FDP die höchste Wirtschaftskompetenz, alle anderen hätte doch am liebsten Staatswirtschaft…

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